Spitex Nidwalden – Mit neuer Stärke in die Zukunft
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Die Spitex Nidwalden blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück: In allen drei Kernbereichen wurden deutlich mehr Leistungen erbracht als im Vorjahr. Nach dem anspruchsvollen Jahr 2023 und der Stabilisierung im Jahr 2024 konnte die positive Entwicklung weitergeführt werden. Die eingeleiteten Massnahmen zeigen Wirkung – die Organisation steht heute wieder auf einer soliden finanziellen Basis.
Höherer Ertrag dank höherer Nachfrage
Die Nachfrage nach den Dienstleistungen in den Bereichen Pflege, Hauswirtschaft sowie Mütter- und Väterberatung entwickelte sich 2025 erfreulicherweise stärker als erwartet und liegt deutlich über den Vorjahreswerten. In der Pflege wurden rund 2’200 zusätzliche Stunden geleistet, in der Hauswirtschaft rund 600 Stunden mehr als im Jahr 2024. Die Mütter- und Väterberatung verzeichnete rund 500 zusätzliche Beratungen.
Aufgrund des anhaltenden Fachkräftemangels konnten nicht alle geplanten Stellen besetzt werden. Dank des grossen Engagements der Mitarbeitenden gelang es dennoch, die gestiegene Nachfrage mit nahezu unverändertem Personalbestand zu bewältigen.
Gleichzeitig fehlten in dieser Situation jedoch die personellen Ressourcen zur Umsetzung geplanter Projekte. Dies wirkte sich spürbar auf die Kostenentwicklung aus, welche unter Budget blieb.
Aufbau von Schwankungsreserven auf Kurs
Die beschriebenen Effekte sowie die im Jahr 2025 voll wirksamen Tarifanpassungen führten zu einem sehr guten operativen Ergebnis. Dadurch konnte eine Einlage von 995’000 CHF in den neu geschaffenen Schwankungsfonds ermöglicht werden.
Der Vorstand hatte 2024 beschlossen, bis Ende 2029 Schwankungsreserven von mindestens 1,5 Mio. CHF aufzubauen. Diese Schwankungsreserven dienen der nachhaltigen Aufrechterhaltung der Betriebsfähigkeit bei ausserordentlichen Entwicklungen oder in zukünftigen Krisensituationen.
Projektstau fordert Ressourcen
Die Herausforderungen der vergangenen Jahre – insbesondere Pandemie, finanzielle Krise und Reorganisation – führten dazu, dass verschiedene Themenfelder nicht ausreichend bearbeitet werden konnten. Entsprechend besteht heute ein signifikanter Projektstau, der im Rahmen der strategischen Weiterentwicklung gezielt angegangen wird. Dessen Bearbeitung erfordert sowohl finanzielle als auch personelle Ressourcen.
Strategie 2026-2030
Mit der verabschiedeten Strategie 2026–2030 setzt die Spitex Nidwalden klare Schwerpunkte in vier zentralen Handlungsfeldern:
Klientinnen und Klienten bezogene Dienstleistungen
Digitalisierung, Innovation und effiziente Prozesse
Arbeitgeberattraktivität und regionale Sichtbarkeit
Finanzen und Controlling
Der Vorstand und die Geschäftsleitung zeigen sich zuversichtlich, mit diesen Massnahmen den steigenden Anforderungen gerecht zu werden und der Bevölkerung von Nidwalden weiterhin als verlässlicher und qualitativ hochstehender Partner in der Gesundheitsversorgung zu dienen.
Ein besonderer Dank gilt den Mitarbeitenden der Spitex Nidwalden. Ohne ihre tatkräftige Unterstützung, ihre Flexibilität und ihr Herzblut wäre eine solche Entwicklung in den letzten Jahren nicht möglich gewesen. wirken werden.


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